Zwischen Weite und Wurzeln: Warum Reisen für mich pure Spiritualität ist
05.08.2026
Wenn wir den Rucksack packen, den Mietwagen abholen und die Tür zu einem neuen Homestay im Balkan, in Mexiko oder Jordanien öffnen, dann tun wir das als ganz normale Familie. Wir suchen das Abenteuer, die unberührte Natur und die Flucht aus dem Alltag. Doch für mich persönlich schwingt auf jeder Reise noch etwas viel Tieferes mit. Reisen ist für mich kein bloßes „Urlaubmachen“. Es ist ein spiritueller Akt.
Wahre Spiritualität findet man nicht in staubigen Büchern oder lauten Seminaren. Ich finde sie in der Stille eines dichten Waldes, im Rauschen eines einsamen Strandes und im respektvollen Umgang mit allem, was lebt.
Wenn ich reise, schärfen sich meine Sinne. Das bewusste Wahrnehmen fremder Kulturen und die tiefe Verbundenheit mit der Natur verändern meine Schwingung. Es erdet mich und erinnert mich daran, dass wir alle – Menschen, Pflanzen und Tiere – Teil eines großen, lebendigen Netzwerks sind.
Hütehunde in Nordmazedonien
Ahimsa unterwegs: Mitgefühl im Gepäck
Weil mir diese Verbundenheit so wichtig ist, reise ich rein pflanzlich. Für mich bedeutet Veganismus auf Reisen kein Verzicht, sondern gelebter Frieden (Ahimsa). Es ist der tiefe Respekt vor der Schöpfung. Auf unseren Wegen begegnen wir leider auch oft der Kehrseite: Tieren in Not. Meine Seelenaufgabe ist es, hier nicht wegzusehen. Deshalb ist es mir eine Herzensangelegenheit, euch bei jedem Reiseziel lokale Anlaufstellen und Tierretter zu nennen. Denn jeder kleine Beitrag verändert für ein Tier die ganze Welt.