3 - Sardinien 2025
05.09.2026 · Italien
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13.04.2025
Cagliari - das mediterrane Juwel Sardiniens
Sardinien ist weltweit bekannt. Man denkt an smaragdgrünes Wasser und endlose weise Traumstrände. Doch kaum jemand
weiß etwas über die faszinierende Hauptstadt - auch ich nicht ;-)
Durch verwinkelte Gassen, in denen Autos an den unmöglichsten Orten parken und man sich unweigerlich fragt, ob sie ein Kran hier hinauf gebracht hat, vorbei an hübsch bepflanzten Balkonen und romantischen Hinterhöfen, gehen wir die Pflasterstraßen entlang immer weiter nach oben, bis wir das Herzstück der Stadt, die Bastione di Saint Remy, erreichen.
Von hier aus haben wir einen schönen Blick über Cagliari. Die Festung aus Kalkstein verbindet die unteren Stadtviertel mit dem historischen Altstadtviertel Castello.

Irgendwie wirkt der Rest der Stadt allerdings heute, wie ausgestorben.
Es fängt an zu nieseln.
Also lassen wir uns in einer der vielen kleinen Trattorien nieder und saugen beim Blick auf die verregnete Innenstadt den Duft von frischem Knoblauch und Basilikum auf. Mit einem Gläschen Wein in der Hand lassen wir heute einfach mal nur die Atmosphäre auf uns wirken. Mehr Input von Cagliari gibt es daher heute nicht. Vielleicht beim nächsten Mal.

14.04.2025
Zwei verschiedene Seiten vom Reiten.
Für heute hatte ich einen Reitausflug an der Costa Rei gebucht.
Das Gestüt Iba Sa Cresia liegt nur 500 Meter vom Strand entfernt
und die Website verspricht wunderbare Ausritte in den Sonnenuntergang.
Auch Maurizio klingt sehr nett am Telefon und ich freue mich auf einen tollen Abend.,
Das Bild jedoch, das sich mir zeigt, als ich etwas zu früh am Stall ankomme, ist erschreckend.
Da außer mir noch niemand vor Ort ist, habe ich genügend Zeit, mich vom Zustand der Pferde zu überzeugen.
Ich werde überzeugt! Überzeugt davon, mich auf gar keinen Fall auf eine dieser armen Kreaturen zu setzen.
Abgemagert stehen ein paar Schimmel in der prallen Sonne. Kein Unterstand, kein Grashalm, kein Heu.
Dafür Scheuerstellen im Gesicht, deutlich sichtbare Rippen und teilweise auch abgeplatzte Hufränder.
Mit Tränen des Mitleids in den Augen, verlasse ich den Ort des Grauens.
Jedoch nicht ohne mir die Frage zu stellen, wieviel man den Touristen für das Schreiben der guten Bewertungen wohl gezahlt hat.
Iba Sa Cresia


Traurig über das Erlebte beschließe ich, mir einen weiteren Hof anzuschauen. Hatten wir doch während vergangener Reisen hier auf die Insel schon einige wunderbare Erlebnisse mit gut gepflegten Tieren gehabt.
Wir fahren ein Stück ins Landesinnere. Auf der Karte haben wir einen Ort inmitten der Natur gesehen, wo nicht nur Reittouren angeboten werden, sondern sich auch hervorragend um die Pferde gekümmert wird. Auch für den nicht reitenden Teil der Familie gibt es jede Menge zu sehen. Freundliche Hunde, Katzen, Hühner, Schweine... alle gut gepflegt und in bester Laune :D
Hier komme ich also doch noch dazu, die grünen Hügel Sardiniens im Frühling hoch zu Ross zu erleben.
Der Ausflug mit Vittorio war wirklich schön und ging durch umliegende Wälder und blühende Wiesen. Die Pferde sind sehr gut ausgebildet. Auch Reitstunden auf dem Platz werden hier angeboten.
Centro Equestre Il Falco


15.04.2025
Zurück nach Hause
Heute ist der letzte Tag unseres verlängerten Sardinien Wochenendes. Aber noch ist Zeit. Der Flieger startet erst am
Nachmittag. So können wir in aller Ruhe noch ein paar Stunden am Strand verbringen.
Spiaggia dei Notteri


Die Osterferien haben begonnen und die Insel füllt sich nach und nach mit immer mehr Menschen.
Für uns wird es nun Zeit, die Heimreise anzutreten.
15:35Uhr sitzen wir wieder im Flieger nach Nürnberg. Bis bald du schöne Insel. Wir sehen uns.
