Balkan 2026 · Etappe 6 von 7

2.2 Griechenland – die schwebenden Klöster von Meteora

16.07.2026 · Griechenland

2.2  Griechenland – die schwebenden Klöster von Meteora
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Tiere in Not · Griechenland
  • Animal Welfare Association Kalambaka "I Stegi" · Verein +30 6980907229 · Website

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TIERE IN NOT: Falls ihr direkt in Kalambaka ein verletztes oder krankes Tier findet, gibt es lokale Anlaufstellen, die sofort kostenfrei helfen!

Lokaler Tierschutz: Tierschutzverein Kalambaka („I Stegi“, Telefon: +30 2432075400 oder +30 6980907229).

Tierarzt (Kreis Trikala): In Kalambaka gibt es mehrere Tierärzte, wie beispielsweise die Tierarztpraxis Vetstation (Pindou 61, Tel: +30 2432075400) oder die Praxis von Ioannis Theodorou (Pindou 77, Tel: +30 2432075261)


Mittwoch, 15.07.2026

Nach den erfrischenden Stunden am Olymp steht heute wieder ein Ortswechsel auf dem Programm. Unser Ziel: die berühmten Meteora-Klöster. Nur eine Stunde dauert die Fahrt. Nicht lange, aber für unser kleines Autolein ist jeder Anstieg, jede Serpentine eine Qual. Schließlich, am Horizont, die Felsnadeln!

Unser erstes Ziel ist das Kloster Agia Triada, besser bekannt als das James-Bond-Kloster. Hier wurden Szenen aus In tödlicher Mission gedreht. Vom Parkplatz aus, hat man eine tolle Aussicht auf das Kloster und die beeindruckenden Berge. Warum aber müssen wir uns durch die, auf den Steinen flimmernde Mittagshitze nach unten und am Kloster wieder nach oben quälen? Nicht fragen, laufen, schnaufen, Treppen steigen! Husch, husch! 🥵

Kloster Agia Triada

Vor dem Eingang noch ordentlich dick einpacken, Schultern bedecken und eines der am Eingang ausliegenden Tücher um die Hüften schlingen. Hurra! Auch Yuna ist begeistert, bei der Wärme die glühenden Steinstufen zu erklimmen.

Pures Glück 🥵

Zurück am Auto freuen wir uns auf eine kühle Dusche. Es ist kurz vor drei und wir machen uns auf dem Weg zur Unterkunft Hotel Meteora. Wir hatten gelesen, dass hier keinen Wert auf frühzeitige Ankunft gelegt wird und tatsächlich. Wir sind nicht die Ersten. vor der Tür warten bereits weitere Gäste darauf, ihr Zimmer beziehen zu dürfen Wenige Minuten später, Punkt 15Uhr ist der gnädige Herr Rezeptionist dann auch tatsächlich bereit – mehr oder weniger, eher weniger – seine Gäste zu empfangen. Er verlangt nach dem Kennzeichen unseres Mietwagens. Ich erkläre ihm, dass wir den extra zu zahlenden hoteleigenen Parkplatz nicht nutzen, sondern das Auto an der Straße geparkt haben. Egal, trotzdem! Gut, dann bekommt er eben sein Kennzeichen. Plötzlich stellt er fest, dass wir für Yuna kein extra Zimmer gebucht haben und faucht in pampigem Tonfall, dass das so ja nicht geht, das Kind braucht ein zweites Zimmer! Warum? Wir zahlen doch für sie aber wir brauchen kein zweites Zimmer! Es geht kein Weg dran vorbei. Trotz bezahlter Rechnung, gewährt uns der gnädige Herr keinen Einlass. Der Tag ist gelaufen! Mit einer Mordswut im Bauch, ihn nicht direkt über den Tresen ziehen zu dürfen, suchen wir uns eine neue Unterkunft, eine schönere, eine mit Pool und ohne mies gelaunte Aushilfskräfte! Dort angekommen ruft André bei Booking,com an, beschwert sich und vereinbart eine kostenlose Stornierung. So etwas ist uns in all den Jahren noch auf keiner Reise passiert. Später lese ich einige Bewertungen und stelle fest, dass schon so einige Gäste mit der herablasenden Art des Portiers im Hotel Meteora kollidiert zu sein scheinen.

Naja, seine Mitarbeiter kann man sich anscheinend nicht aussuchen. Seine Hotels zum Glück schon. Der Kerl wäre bei uns auf jeden Fall schon in der Ausbildung entlassen worden.


Ganz im Gegenteil zu der wahnsinnig netten Gastgeberin im Spilaio at Meteora, wo wir komplett unangekündigt aufschlagen und sofort unheimlich warmherzig empfangen werden. Ruhige Lage, schöner Pool, Balkon, was will man mehr?

Pool Spilaio at Meteora

Nachdem wir gegessen haben und ein paar kalte Draft Beer später, sieht die Welt schon wieder anders aus. Wir drehen eine Runde im Pool und fahren dann noch einmal los, um den Sonnenuntergang an den Klöstern zu bestaunen. Von der Panoramastrße aus hat man einen schönen Blick über gleich mehrere der Klöster. Allerdings ist man dort garantiert nicht der einzige Gast.

Die Idee hatten noch andere
Abendstimmung Meteora

Donnerstag, 16.07.2026

Bevor wir heute weiterfahren nach Chalkidiki, machen wir noch einen Abstecher zu den Eremitenhöhlen von Meteora. Schon von Weitem sind die kleinen Öffnungen in den steilen Felswänden zu erkennen. Kaum zu glauben, dass hier tatsächlich Menschen gelebt haben.

Vor vielen Jahrhunderten zogen sich Mönche in diese Höhlen zurück, um fernab der Welt in völliger Einsamkeit zu beten. Einige ihrer Behausungen liegen so hoch in den senkrechten Felsen, dass man sich fragt, wie sie dort damals überhaupt hingekommen sind. Leitern, Seile und einfache Netze waren oft die einzige Verbindung zur Außenwelt. Allein beim Hinschauen und dem Gedanken daran, hier das Katzenstreu oder die Bierkisten hochzuschleppen, wird mir ganz komisch.

Verlassene Höhlen mit „freischwebendem“ Treppenhaus

Obwohl es in den tiefer gelegenen Stallungen der Eremiten angenehm kühl ist, sind wir uns nach ein paar Minuten in der prallen griechischen Sonne ziemlich sicher, dass wir für dieses Leben denkbar ungeeignet gewesen wären.

Verlassene Stallungen – frei zugänglich

Andere Höhlen sehen sehr modern und bewohnt aus. Interessant auf jeden Fall! Mal schauen, ob wir einen Weg finden, um nach dort oben zu kommen. Ein kleiner Wanderweg führt uns zum Asketirion des Heiligen Nikolaus. Je näher wir der modernen Antwort auf die alten Eremitenhöhlen kommen, desto größer wird die Neugier. Doch kurz vor dem Ziel ist Schluss. Ein schlichtes Schild am Tor verkündete unmissverständlich: „Entrance prohibited.“ Die Auffahrt wirkt allerdings eh zu modern, um unsere Neugier weiter aufrecht zu erhalten ☺️

Alte Strickleiter – Moderne Höhle
Hier möchte man nicht gestört werden.

Dann geht es jetzt nach Chalkidiki.

Bis dahin… 👋🏼

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